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Pilgrim Schulen


PILGRIM
(althochdeutsch/engl.) der Pilger, der Gast auf Erden - verknüpft Bildung für nachhaltige Entwicklung mit der ethisch-philosophischen Bildungsdimension im Unterrichtsgeschehen. Sie richtet den Blick auf eine nachhaltig gesicherte Zukunft durch Ermutigen zum verändernden Handeln und durch Stärken von Vertrauen in der Gegenwart. Mit diesem Verständnis setzen sich die Schülerinnen und Schüler der PILGRIM-Schulen mit der Welt als Schöpfung Gottes auseinander. Regelmäßige Schulprojekte während der UN-Dekade (2005-2014) zur nachhaltigen Entwicklung sollen zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit sich selbst, den Mitmenschen, allen Lebewesen und der Natur führen.

 
Die „vierte“ Dimension der Nachhaltigkeit
 
Auch in einer säkularisierten und säkularen Welt geht es um existentielle Fragen, die die konkrete Lebensgestaltung betreffen. Warum bin ich da? Wie will ich leben? Was ist gut? Dies sind grundsätzliche Fragen des Menschen und deshalb nicht nur auf einen religiösen Kontext bezogen oder für religiöse Menschen vorbehalten. Im Verständnis der nachhaltigen Entwicklung sehen wir ergänzend zu den drei Säulen der Nachhaltigkeit - Ökologie, Ökonomie und Soziales - als „Vierte Dimension“ die Spiritualität. Der Mensch in seiner Frage nach dem Woher / Wohin / Wozu handelt seinem Sinnhorizont – aus der Erfahrung seiner Religion ­entsprechend mit Verantwortung, Respekt und Achtsamkeit in den drei Bereichen Ökologie – Ökonomie - Soziales. Die religiös-ethisch-spirituelle Grundhaltung ist dem Menschen eigen. In fächerübergreifenden und interreligiösen Aktionen soll das gesamte Schulleben erfasst werden und langfristig (= nachhaltig und zukunftsfähig) im Schulprofil verankert werden.
 
 
Ein Projekt macht Schule
 
Seit dem Schuljahr 2003/04 machen die PILGRIM-Schulen ihren Weg als Nachhaltigkeits-Projekt durch Österreich. Die PILGRIM-Schulen werden vom „Verein der Freunde der PILGRIM-Schule“ administrativ und pädagogisch betreut und in Kooperation mit der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule in Wien/Krems wissenschaftlich begleitet.
Theoretische Ausgangspunkte für die Entwicklung des PILGRIM-Konzepts für Schulen sind die UN-Dekade der „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ (2005 – 2014), sowie das Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich (2003).
 
 

Kontakt, Information
HR Dr. Johann Hisch, PILGRIM-Koordinator, Schulbetreuer, Geschäftsführer des VPS
M 0650/2315435, johann.hisch@schule.at
Träger
Verein der Freunde der PILGRIM-Schule, p.A. A-1010 Wien, Stephansplatz 3/III. ZVR: 967414110. www.pilgrimschule.at
 
 
 
 

 


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